Damen: Blumig

Etwa die Hälfte aller Markenparfums unter den Damendüften zählen zur Duftfamilie blumig, bei der Blütenessenzen deutlich charakterprägend für den Duft sind.

Orientalisch
Die orientalische Parfums erinnern an die Gerüche des Orients und vermitteln den Eindruck von Schwere,
Süße und Wärme.

Chypre

Fançois Coty entwickelte 1917 auf der Grundlage einer zypriotischen Flechtenart eine neue Zusammenstellung von Duftstoffen und erschuf damit die Duftkategorie Chypre
- ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Parfums, die ihren Charakter durch das Zusammenwirken einer frischen Kopfnote mit einem Fond erhalten, der als wesentliche Elemente Eichenmoos, Labdanum und Patchouli enthält.
Viele warme, erogene, sinnliche Parfums gehören zur
Familie der Chyprenoten.

Herren:

Fougère
Fougère ist ein Kunstbegriff, der einen vom Zusammenspiel
aus Lavendel in der Kopfnote und Eichenmoos in der Basis geprägten Duft beschreibt.

Orientalisch

Orientalisch Herrendüfte werden oft schweren und
süßen Damenparfums nachempfunden und um
maskuline Komponenten ergänzt.

Chypre

Wie die Chypre-Düfte für die Damen sind auch die
maskulinen Pendants bestimmt vom Einklang einer frischen Kopfnote und einem aus Eichenmoos, Labdanum und
Patchouli bestimmten Fond.

Übrigens: Ein Parfüm ist ungefähr drei Jahre haltbar und
der ideale Aufbewahrungsort ist dunkel und kühl.
Eine wahre Kunst ....

Ein neues Parfüm wird aus verschiedenen Duftstoffen zusammen gesetzt, wobei unterschieden wird zwischen
einer Kopf-, Herz - und Basisnote. Die Kopfnote wird
bestimmt durch die leichteren und frischeren Düfte, die durch schnelle Verflüchtigung als erstes wahrgenommen werden. Sie haftet nicht lange und verrät nur selten den wahren Charakter des Parfüms. Den macht die Herznote aus. Sie vereint alle Düfte zu einem Duftkomplex - eben dem Herzstück des Parfums. Die Basisnote ist die Grundlage
für die sogenannte Ausdrucksstärke des Parfums. Dafür verwenden Parfumeure schwere, langanhaltende Düfte
wie Sandelholz oder sogenannte Fixateure (synthetisch nachgebildete Extrakte).

Alles dufte!

Parfum

Am intensivsten im Geruch, da am konzentriertesten. Es wird in Flacons von 7 oder 15 ml angeboten. Der Anteil an Duftkonzentrat liegt bei 20-30%

Eau de Parfum

Auch Esprit de Parfum oder Parfum de Toilette genannt ist weniger stark konzentriert als Parfüm, der Duftölanteil beträgt 15-25%

Eau de Toilette

Der Duftölanteil beträgt nur 10-20%, bei den
Herrendüften sogar nur 6-12%

Eau de Soin, Eau Dynamisante

Nicht mehr als ein "Duftwässerchen" 4-8 %

After Shave

Enthält maximal 6% Duftölanteil
Gestank als Waffe- Stinkbombe der US-Armee

Doch es werden nicht nur Wohlgerüche produziert,
auch der gegenteilige Effekt ist manchmal gewünscht.
Wie im Wissenschaftsmagazin New Scientist im Juli 2001 zu lesen war, beschäftigt sich auch das amerikanische Militär
mit Gerüchen - Allerdings ist man im Pentagon eher an übel riechenden Düften interessiert. Damit wollen die Amerikaner eine Stinkbombe bauen. Ein Cocktail aus stinkenden Substanzen soll feindliche Truppen oder Demonstranten auch Menschenmassen in die Flucht schlagen.
Das ist kein Witz, die Bombe ist ein ernst gemeintes
Projekt des nonlethal weapons program (nichttödliches Waffenprogramm) der USA. Es gibt zwar viele Gerüche, die Menschen sehr schnell in die Flucht schlagen können, dennoch ist die Waffenentwicklung nicht einfach, da zum einen beim Empfinden von Gerüchen kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen (die einen finden den Geruch einer Kläranlage als höchst ungesund und fleihen, andere empfinden ihn nur als störend und bleiben). Aber es gibt auch andere Probleme mit stinkenden Waffen. Die Amerikaner hatten nämlich schon im zweiten Weltkrieg die gleiche Idee. Doch damals mussten sie feststellen, dass die Bombe nicht
nur das Angriffsziel "kontaminiert", sondern auch die
eigenen Reihen. Gerüche sind eben flüchtig. Dieses Problem müssen die Waffenexperten im Pentagon noch lösen,
bevor die Waffen tauglich ist.

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